PRESSEMITTEILUNG Güterbahnhof Osnabrück

Es darf kein Industriegebiet werden!

 

Demokratische Mitte Deutschlands (DMD): Der Güterbahnhof  ist eine Chance für Osnabrück. „Lebensquelle“ und Kulturverein Petersburg sollen dort bleiben.

 

Wenn in der kommenden Ratssitzung der aktuelle Planentwurf zum Güterbahnhof verabschiedet wird, haben wir die Chance nicht wahrgenommen Glaube und Kultur zu stärken, gibt das Ratsmitglied Michael Florysiak zu bedenken. In seinen Gesprächen mit der evangelischen Freikirche und einem Meinungsaustausch mit  Vertretern des Kulturvereins Petersburg, sei man zusammen zu der Auffassung gelangt, dass es auch nach Inkrafttreten des Bebauungsplanes weiteren politischen Einsatz geben müsse, um in der kommenden Ratsperiode diese dann entstehende Fehlentscheidung wieder rückgängig zu machen. Florysiak erinnert daran, dass aufgrund von Empfehlungen der Stadt die Kirche dort Eigentum erworben habe und die Petersburger daraufhin auch weitreichende Planungen vorantrieben, da der Verein bisher vom Bleiben ausginge. Der Planentwurf sieht bisher ein Mischgebiet vor. Nach Änderung des Entwurfes soll es nun ein reines Gewerbegebiet werden. Grund der Änderung sei der Wille die Ansiedlung, in den Augen der der Regenbogen Koalition eine unerwünschte Kirche,  zu verhindern. Das würde jedoch dem verfassungsrechtlichen Gebot der Religionsfreiheit widersprechen, stellte das Ratsmitglied fest. Auch das Angebot der Stadt den Kulturverein an den Stadtrand zu verlagern, sei so nicht hinzunehmen. Die Kultur wäre nach dem neuen Bebauungsplan dort ebenfalls  ausgeschlossen. Michael Florysiak wird den Änderungsantrag der CDU unterstützen. 

Michael Florysiak, Vorstand Demokratische Mitte Deutschlands

Ratsmitglied, fraktionslos

 

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