Schon wieder unnötige Kosten?

Liebe Leute,

wie der lokalen Presse zu entnehmen war, hat Stadtbaurat Frank Otte vorgeschlagen, die renovierungsbedürftige Brücke an der Hamburger Straße in zwei, statt ursprünglich in einem Schritt zu bauen. Die hierbei entstehenden Mehrkosten werden vorsichtshalber erst gar nicht beziffert.

Hintergrund ist ein mit der Eigentümerin der angrenzenden Grundstücke schwelender Rechtsstreit, auf Grund dessen die Bauarbeiten noch nicht beginnen konnten. Bei der besagten Eigentümerin handelt es sich um die Zion GmbH, mit welcher der Stadtbaurat bekanntlich ohnehin so seine Probleme zu haben scheint.

Man fragt sich aber schon, weswegen der Stadtbaurat nicht darauf eingeht, dass die Zion GmbH deswegen vom ursprünglichen Kaufvertrag der benötigten angrenzenden Grundstücksflächen zurückgetreten ist, weil die Stadt über ein Jahr lang den Kaufpreis trotz Anforderung nicht bezahlt hat. Stattdessen wird suggeriert, die Zion GmbH wolle die Stadt einfach nur schädigen.

Ebenfalls bleibt unerwähnt, dass die Zion GmbH dauerhaft Gespräche angeboten hat, welche seitens der Stadt Osnabrück abgelehnt wurden.

Anstatt hier endlich ein sachgerechtes Gespräch zu führen und eine Lösung im Sinne der Osnabrücker Bürger zu suchen, wird nun wieder einmal scheinbar aus persönlichem Trotz eine Mehrausgabe vorgeschlagen, welche mit einfachen Mitteln, nämlich gemeinsamen, ergebnisoffenen Gesprächen, gegebenenfalls vermieden werden könnte. Ob der Stadtbaurat mit seinem eigenen Geld auch so locker umgehen würde, wie er es mit dem Geld der Stadt Osnabrück will?

Im Ergebnis bleiben eine unnötige Mehrausgabe zu den Lasten der Osnabrücker Bürger und eine einseitige Schuldzuweisung gegenüber einer Gesellschaft, der tatsächlich ein ihr damals zustehender Kaufpreis vorenthalten wurde. Sachgerechte Verwaltung sieht aus unserer Sicht anders aus!

euer

Dick Checker

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